Helfer vor Ort
Kreisverband Ammerland
Sie sind hier: Evakuierung wg.Bombensprengung

DRK SEG´n bei Bombensprengung

RB/eB 17.05.2019

Am Freitag wurden um 12:05 Uhr die DRK SEG´n der Betreuung und Transport zur Grundschule Rostrup alarmiert. Grund war die erforderliche Sprengung einer Fliegerbombe die bei Erdarbeiten entdeckt wurde.

Die Schnelleinsatzgruppen des DRK waren mit 47 Helfer*innen vor Ort und begannen sofort mit dem Aufbau einer Betreuungsstelle, da die Einwohner in einem Radius von 1000 m evakuiert und versorgt werden mussten. Zeitgleich stellten sie 13 Rettungsmittel (Rettungstransportwagen ; Krankentransportwagen und Mannschaftstransportwagen (teils mit Schwenklift für den Transport nicht gehfähiger Anwohner*innen) für mögliche Transporte aus dem Gefahrenbereich zur Verfügung. Außerdem kam das kürzlich in Dienst gestellte Quad der DRK Bereitschaft Bad Zwischenahn zum Einsatz und konnte wertvolle Dienste leisten, da es exakt für solche Einsätze zugeschnitten ist. Alle DRK Einheiten wurden vom DRK ELW / KdoW über eine angeordnete Rufgruppe kommunikativ geführt, die Verbindung zur Grossleitstelle Oldenburg (Sonderlage) erfolgte teils über Draht und weitere Funkverbindungen.

Nach Informationen von Gemeinde und Feuerwehr mussten ca. 800 Personen aus dem Gefahrenbereich evakuiert werden. Aus diesem Grund hat der Einsatzleiter des DRK das Kreisauskunftsbüro (KAB) nachalarmiert, damit dieses dann die Registrierung der Betroffenen vornehmen kann. Das KAB hat dann gegen 14:45 Uhr mit dem Aufbau des Equipment begonnen und mit weiteren Helfer*innen die bereits eingetroffenen evakuierten Einwohner über den weiteren Ablauf und das Ausfüllen der Meldekarten informiert, die dann nach und nach über das KAB-XENIOS Programm elektronisch registriert wurden. Die Betreuungsstelle hatte zwischenzeitlich Kalt und Warmgetränke zur Verfügung gestellt und begann mit der weiteren Planung der Versorgung  der Einsatzkräfte und der Evakuierten Bewohner, als feststand, das der Einsatz sich wegen Komplikationen verzögern wird. Hierfür wurde dann eine entsprechende Menge an Gulaschsuppe gekocht und später zur Verteilung gebracht. Die vom DRK eingesetzten Rettungsmittel erhielten dann nach und nach ihre Einsatzaufträge um die nicht gehfähigen Anwohner*innen von der Wohnung zur Grundschule und / oder einige zum Klinikzentrum nach Westerstede zu bringen.

Um 18:45 Uhr erfolgte dann die Sprengung der Fliegerbombe, danach konnten die Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Nach dem entsprechenden Rückbau der Betreuungsstelle und des KAB wurde dann der Einsatz beendet.



© 2019 freeline und der Betreiber von www.drk-ammerland.de. Alle Rechte vorbehalten. Sofern Marken genannt werden, liegen die Rechte an diesen bei dem jeweiligen Eigentümer. Verwendete Bilder, Texte und Multimediaobjekte sind Eigentum der jeweiligen Urheber oder Lizenzinhaber.Datenschutz-Anbieter Externer Datenschutzbeauftragter Datenschutz-Mitarbeiterschulung