Helfer vor Ort
Bereitschaft Rastede
Sie sind hier: 40. Tag der offenen Tür

Blick hinter Kulissen beim DRK

Viel Musik und Rettungsübungen – Jann Aden gibt Amt ab

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Rastede Gleich zwei Veranstaltungen lockten am Sonntag zahlreiche Besucher auf das Gelände der Zentrale des Roten Kreuzes an der Raiffeisenstraße, dass auch als „Rote Buche“ bekannt ist. Zum einen lud das DRK zum 40. Tag der offenen Tür – zum anderen war zum fünften Mal die sogenannte Gesundheitsmeile geöffnet, auf der die Gäste sich um alles rund um das Thema Gesundheit informieren konnten. Laut Jann Aden, Bereitschaftsleiter des DRK in Rastede, kamen rund 7000 Menschen zu der Veranstaltung.

Für Aden war es der letzte Tag der offenen Tür unter seiner Leitung. Der 69-Jährige gab am Nachmittag bekannt, dass er sein Amt niederlegen wird. Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Lars Blohm. Aden wird dem Roten Kreuz aber weiterhin erhalten bleiben und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Bei der letzten Feier unter seiner Regie wurde den Gästen noch einmal viel geboten: Wer wollte, konnte sich im Inneren eines Krankenwagens oder auch eines Feuerwehrfahrzeugs umschauen, die Altersfeuerwehr Ipwege war zu Gast, und Rundfahrten mit einem Trike wurden angeboten.

Auch auf der Bühne gab es ein volles Programm: Der Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen, die Auricher Jazzband „Garden City Company“, die Blue Lions und die Schlagersängerin Betty Bitte sorgten für die musikalische Untermalung der Großveranstaltung. Auch einen Auftritt der Showgruppe der Selbstver­teidigungsschule Yoshin Ryu gab es zu sehen. Außerdem gaben die Retter bei zwei Übungen einen Einblick in ihre tägliche Arbeit.

Darüber hinaus war in einem Zelt auf dem Gelände die fünfte Auflage der Messe Gesundheitsmeile untergebracht. Interessierte erfuhren hier alles über gesunde Ernährung, Gymnastik-Übungen, die bei Rheuma helfen sollen, oder wie man sein Trinkwasser wirklich sauber bekommt. Selbst massieren lassen konnten sich die Gäste oder einen Sehtest machen und ihren Blutdruck messen lassen. Zudem wurden E-Bikes ausgestellt – darunter ausgesprochen geländetaugliche Modelle mit überdimensionaler Bereifung.

Bereitschaftsleiter Aden weiß allerdings genau, was die Leute zum Roten Kreuz zieht: Es ist die Erbsensuppe. „Manche Leute kommen nur hier vorbei, um sich ihre Erbsensuppe abzuholen. Die machen wir ganz frisch. Da kommt nichts aus der Dose. Seit halb sechs stehen die Leute in der Feldküche und bereiten alles vor.“

Er freute sich darüber, wie gut der jährlich stattfindende Tag der offenen Tür von den Rastedern angenommen wird: „Das Rote Kreuz ist ein Teil von Rastede und aus dem Ort einfach nicht mehr wegzudenken. Mit dem Verlauf von heute sind wir sehr zufrieden.“ „Seit 40 Jahren gibt es den Tag der offenen Tür hier schon, und jedes Mal ist es voll. Das ist eine besondere Wertschätzung der Arbeit des DRK durch die Leute im Ort“, pflichtete ihm Bürgermeister Dieter von Essen bei.

Bericht aus der NWZ Online

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