
So fleißige Bereitschaft will belohnt werden: Ein Dankeschön in Form von Handtüchern erhielten vom DRK in Apen über 100-malige Blutspender, BILD: Sebastian Kelm
Die sieben
Ehrengäste haben alle bereits über 100 Mal Blut gegeben. Für diese vorbildliche
Leistung gab es nun ein Präsent für jeden.
von Sebastian Kelm
Apen - An sein „erstes Mal“ erinnert sich Heino Beneke
noch genau, und auch daran, wer ihn zum Blutspenden gebracht hat. „Sie ist
schuld“, verweist er lachend auf Ehefrau Elvira. Ganz so schlimm dürfte es aber
nicht gewesen zu sein, immerhin folgten für den 69-jährigen Augustfehner noch
127 weitere Male. Damit ist er Rekordhalter unter den besonders verdienten
Blutspendern beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Apen.
Die Runde der Freiwilligen, die bereits über 100 Mal Blut gegeben haben, wurde
nun ins Aper DRK-Haus eingeladen. Sieben von ihnen konnten es einrichten (alle
Namen siehe Kasten rechts). Sie allein vereinen 787 Teilnahmen an
Blutspende-Aktionen. Fast 400 Liter Blut gaben sie folglich zusammen – das
doppelte Fassungsvermögen einer handelsüblichen Badewanne.
In geselliger Runde tauschten sie Erfahrungen aus. So berichtete Elvira Beneke,
immerhin auch schon 118-fache Spenderin, für sie und ihren Gatten seien die
Termine stets ein fast feierliches Ereignis: „Wir freuen uns dann immer auf das
gemeinsame Essen danach.“
Neu im erlauchten „Club der Hunderter“ ist neben Henner Frohne die
Godensholterin Anneliese Sassen. „Diese Marke zu knacken, war für mich ein
großer Ansporn“, sagt die 58-Jährige. Überhaupt scheint sie in Sachen
Blutspenden kaum zu bremsen. „Einmal war meine viermonatige Frist, bis ich
wieder spenden durfte, noch nicht abgelaufen. Zwei Tage war ich leider zu früh
dran. Da war ich schon ziemlich enttäuscht.“
Quelle: NWZ Online vom 08.12.2010

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