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augustfehn - Ab sofort können sich acht Mädchen der Haupt- und Realschule
Augustfehn Babysitter nennen. Bevor sie ihre Urkunden überreicht bekamen,
wurden sie ein halbes Jahr lang jeweils eine Stunde pro Woche geschult. „Wir
wollten qualifizierte Babysitter ausbilden, die Kinder im Alter von bis zu acht
Jahren gut umsorgen können“, erzählt DRK-Ausbilderin Melanie Frölje, die das
Programm „Fit fürs Babysitting“ in der Schule leitete.
Der Kern ihrer Ausbildung bestand für die Mädchen darin, die Eigenschaften von
Kindern beurteilen zu können und zu lernen, angemessen auf deren
Verhaltensweisen zu reagieren. Ebenso wurde im Unterricht über
Kinderkrankheiten, Notsituationen und praktische Erste Hilfe aufgeklärt.
Üblicherweise sei der Kurs erst ab 14 Jahren geeignet. Dass diesmal auch einige
12- und 13-jährige Teilnehmerinnen dabei waren, führt die DRK-Ausbilderin auf
deren „besondere Reife“ zurück.
Teilweise sei die Arbeit auch in Rollenspielen vermittelt worden. Die Mädchen
sollten sich unter anderem gegenseitig füttern und sich so in die Lage eines
Babys hineinversetzen. Um ihr erlangtes Wissen zu belegen, wurde in der letzten
Stunde ein Test geschrieben, den sämtliche Teilnehmerinnen „mit Bravour
bestanden haben“, wie Melanie Frölje betont.
Überhaupt ist sie voll des Lobes für die Mädchen: „Sie waren sehr selbstbewusst
und höflich“, sagt die Ausbilderin. Das sei aber auch sehr wichtig, wenn sie
später Gast in fremden Häusern sein wollen und deren Regeln beachten müssen.
„Das vermittelte Wissen beherrschen die Mädchen jetzt“, zeigt sich die DRK-Ausbilderin
überzeugt. Auf alles vorbereiten könne sie ihre Zöglinge trotzdem nicht. Das
Leben sei schließlich die beste Schule.
Quelle: NWZ Online vom 22. Juni 2010

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