Helfer vor Ort
Kreisverband Ammerland
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Für das Geschäftsjahr 2019

Bericht des Vorsitzenden zur Kreisversammlung am 28.10.2020

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
wir sind heute hier in der Querensteder Mühle zu einer sehr besonderen Kreisversammlung zusammengekommen. Wunschgemäß sind nur wenige Mitglieder persönlich erschienen. Insofern bedanke ich mich auch ausdrücklich bei denen, die sich heute bewusst entschieden haben, nicht an dieser Kreisversammlung teilzunehmen. Wir haben natürlich auch keine Gäste bzw. Ehrengäste eingeladen.
Und es wird heute auch keinen üblichen Ablauf geben, Hygieneregeln bestimmen das mit einander, wir werden uns bemühen, diese Veranstaltung zu kurz wie möglich zu halten und müssen leider auch auf das gemütliche Beisammensein im Anschluss an diese Kreisversammlung verzichten.
Die Corona-Pandemie hat nicht nur das gesamte öffentlich und private Leben, sondern auch die haupt- und ehrenamtliche Wahrnehmung von Aufgaben des DRK Kreisverbandes massiv verändert und in Teilen, wenn ich z.B. an die Sanitätsdienste denke, vollständig zum Erliegen gebracht. Bevor ich aber auf die aktuelle Situation zu sprechen komme, möchte ich zunächst noch einen Blick zurückwerfen.  
Wirtschaftlich konnte der DRK-Kreisverband Ammerland das Jahr 2019 einigermaßen solide mit einem kleinen Jahresdefizit von rd. 19.700 € abschließen. Dazu wird uns später Herr Rosenau noch einige Erläuterungen geben. Ob uns ein ähnliches Ergebnis aber auch für das Jahr 2020 unter Corona Bedingungen, trotz der Hilfsprogramme und Sonderregelungen gelingen kann, ist fraglich, bleibt aber natürlich unser erklärtes Ziel.  

Zu Beginn des Jahres wurde von der Kreisgeschäftsstelle verschiedene organisatorische Entscheidungen getroffen, um denen in den Bereichen Fahrdienst und Schulkindbetreuung entstandenen Problemen gegenzusteuern. Dies ist glücklicherweise gelungen und durch den Einsatz unserer „neuen“ Mitarbeiter Frau Henkensiefken und Herrn Biedermann konnten wir diese beiden Bereiche wieder auf Vordermann bringen.
Und damit zu einer „weiteren“ Erfolgsgeschichte:
Der Kreisverband Ammerland hat sich mit seinen langjährig betriebenen Kindergärten in Westerstede und Bad Zwischenahn vor allem aufgrund der hervorragenden Arbeit, die dort von unseren Mitarbeiterinnen geleistet wird, einen guten Namen gemacht und wird von den Gemeinden im Ammerland als verlässlicher Partner bei der Kinderbetreuung geschätzt.
Schon zum 01.08.2019 ist in Bad Zwischenahn – Ofen, eine weitere neu errichtete Kindertagesstätte hinzugekommen. Des Weiteren wurden wir ebenfalls im vergangenen Jahr von der Gemeinde Wiefelstede gebeten, die Kindertagesstätten in Heidkamp und Metjendorf, die dort bislang von der Kirchengemeinde betrieben wurden, zu übernehmen. Dies war nicht zuletzt wegen den Besonderheiten eines Betriebsüberganges, der Übernahme aller dort beschäftigten Mitarbeiter und der Kurzfristigkeit für die Geschäftsstelle und hier insbesondere für Herrn Benken eine sportliche Aufgabe, die aber mit Bravur gemeistert wurde. Zum 01.01.2020 haben wir die beiden genannten Einrichtungen übernommen.
Damit aber noch nicht genug, vor knapp einem Monat hat eine weitere Kindertagesstätte in der Gemeinde Edewecht in Friedrichsfehn ihren Betrieb aufgenommen, für die ebenfalls der DRK Kreisverband Ammerland nach Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat. Damit sind wir nunmehr erstmalig auch in der Gemeinde Edewecht mit einer unserer Einrichtung vertreten.
Und es ist bereits absehbar, dass im Jahr 2021 eine weitere Einrichtung in Wiefelstede „Am Brinkacker“ hinzukommt. Damit wären wir dann insgesamt mit sieben Kindertagesstätten im Kreisgebiet vertreten. Ein schöner Erfolg, der uns auch gerade in den jetzigen Zeiten auch wirtschaftlich hilft, da die Verwaltungskostenanteile, die wir als Betreiber von den Gemeinden erhalten, eine sichere Einnahme bedeuten.
Hart getroffen hat die Corona-Pandemie unsere Bereitschaften. Praktisch sind fast alle Veranstaltungen seit März dieses Jahres abgesagt worden und damit sind auch die von den Bereitschaften in den Vorjahren geleisteten Sanitäts- und Betreuungsdienste entfallen. Da auch ein Großteil der Dienstabende zum Schutz von Ansteckungen nicht stattfinden konnte, fehlt allen der persönliche Kontakt. Ich hoffe sehr, dass dies der zukünftigen Einsatzbereitschaft für den Kreisverband nicht schaden wird und dass im nächsten Jahr, wenn sich die Lage hoffentlich wieder normalisieren wird, alle wieder mit Feuereifer dabei sind.
Dass dieser Eifer aktuell noch vorhanden ist, können wir u.a. daran erkennen, dass sich in kürzester Zeit 35 Helferinnen und Helfer bereit erklärt haben, das Gesundheitsamt des Landkreises als mobiles Kontaktnachverfolgungsteam zu unterstützen. Allen Helfern hierfür schon einmal vielen Dank und insbesondere auch Herrn Bödeker und Herrn Becker für die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation und Aufstellung dieses mobilen Kontaktnachverfolgungsteams. Soweit ich informiert bin, wird es am kommenden Wochenende die erste praktische Einweisung von Helferinnen und Helfern in die Abläufe im örtlichen Gesundheitsamt geben  
Ich möchte mich abschließend bei Ihnen allen, Haupt- und Ehrenamtlichen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und das besondere Engagement bedanken und Ihnen vor allem das wünschen, was dieser Tage unverzichtbar ist. Bleiben Sie gesund.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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